Clean Eating

Frisches Gemüse vom Markt

Essen in natürlicher wie auch ursprünglicher Form, darauf bezieht sich die Lebens- und Ernährungsweise Clean Eating. Möglichst sauber essen bedeutet auf verarbeitete Produkte mit künstlichen Zusätzen, Aromen und Konservierungsstoffen so weit es geht zu verzichten. Das Ziel dabei ist gesundheitsbewusster zu leben, körperliches Wohlbefinden und innere Balance zu erreichen. Clean Eating ist vom Grundgedanken her keine Diät mit der Absicht in kurzer Zeit abzunehmen, jedoch kann ein Gewichtsverlust durchaus eintreten. Da man allgemein ein Auge für Inhaltsstoffe entwickelt und ihnen kritisch gegenübersteht. Fett, Zucker und andere typische Dickmacher werden daher auch genauer unter die Lupe genommen. Klingt anstrengend und vor allem lebenseinschränkend, jedoch ist der Leitgedanke eigentlich ganz simpel: gekocht und gegessen wird das, was möglichst naturbelassen ist. Zur besseren Orientierung, sind hier einige Tipps für die Umsetzung von Clean Eating:

  • Fünf bis sechs cleane Mahlzeiten am Tag

Drei Hauptmahlzeiten und zwei bis drei Snacks über den Tag verteilt sind ideal. Dabei mehr saisonales wie auch regionales Obst und Gemüse essen. Denn lange Transportwege haben negative Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Eine umweltbewusstere Einstellung ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil bei Clean Eating.

  • Auf Dunkel setzen

Bei Kohlenhydraten lieber auf Vollkornbrot oder- nudeln und Naturreis zurückgreifen, denn diese besitzen komplexe Kohlenhydrate, die länger satt halten und nicht zu Schwankungen des Blutzuckerspiegels führen. Weißmehl und auch weißen Zucker haben nämlich einen Einfluss auf den Blutzucker im Körper, welchen genau erfährt man hier.

  • Was sagt das Etikett

Lebensmittel sind clean, wenn wenig Inhaltstoffe enthalten sind, also ein bis höchstens zwei. Lange Listen mit Nummern und komplizierten chemischen Ausdrücken sind ein Zeichen für ein stark industriell verarbeitetes Produkt.

  • Zeit macht Genuss

Was und auch wie gegessen wird, ist bei Clean Eating wichtig. Nach all den Regeln, sollte das Bewusstsein auch auf die Art und Weise des Essens gerichtet sein. Die Wahrnehmung von Geschmack ist beim schnellen herunterschlingen der Mahlzeiten anders, als wenn man sich Zeit zum essen nimmt. Deshalb: Geschmack braucht Zeit und keine Verstärker, die künstlich der Zunge etwas vorgaukeln.

Sich für Clean Eating Zeit lassen

Tag für Tag, Mahlzeit für Mahlzeit, also schrittweise sich dem Konzept Clean Eating zu nähern, das sollte bei der Umsetzung wichtig sein. Im Alltag mag es einige Hürden bieten, wie Zeitdruck oder mit Freunden im Restaurant essen. Da bleibt oft nicht die Möglichkeit das Essen genauer zuanalysieren. Wie streng man Clean Eating in seinem Lebenstil einbindet, hängt daher von dem eigenen gesetzten Ziel ab. Kleine Sünden sind dabei nicht schädlich, wenn dauerhaft auf eine ausgewogene Ernährung geachtet wird. Denn Freude und Spaß gehören zum Essen dazu. Und natürlich sauber bleiben.

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