Pseudo Food: Couscous-Salat mit Kürbis

Rezept Couscous Salat Kürbis Clean Eating

„Amazing Grains“ von Ghillie James widmet sich den Vorteilen einer getreidereichen Ernährung. Die Gastro-Journalistin verewigt in diesem Buch nicht nur ihre Liebglingsrezepte mit Getreide, sie gibt ebenso wertvolle Tipps besonders für alternative Getreide- sowie Mehlsorten. Vor allem der Abschnitt mit den Garmethoden für jede Getreideart ist sehr hilfreich. Denn gerade jetzt sind viele nicht heimische Getreidesorten, nicht einfach nur in Mode gekommen, sie haben oftmals schon ihren festen Platz im Supermarktregal. Sehr deutlich wurde uns dies bei unseren Abstechern in die USA. Jeder noch so gewöhnliche Supermarkt um die Ecke bietet exotisches Getreide und Mehl an. Da fragen wir uns, ob das wirklich notwendig ist. Reicht Vollkorn nicht mehr aus?

Couscous mit Kürbis, Salbei und Feta KäseBesonders Quinoa, Amaranth, Chiasamen, Buchweizen und Couscous kommen auch hierzulande gerne auf den Teller. Interessant dabei ist, dass all dies eigentlich gar kein Getreide ist. Denn in der Regel zählen Getreidepflanzen, wie Hafer, Weizen oder Gerste, zu den Süßgräsern. Sogenanntes Pseudogetreide gehört jedoch nicht dazu, obwohl es ähnliche Nährstoffe enthält und auch wie Getreide verwendet wird. Um unsere Frage zu beantworten, müssen wir aber noch etwas tiefer graben. Schauen wir also auf die gesundheitlichen Aspekte: Pseudogetreide wirkt sich positiv auf den Säure-Basen-Haushalt aus und versorgt den Körper unter anderem mit Vitamin B, Kalzium, Magnesium und Aminosäuren, zudem sind sie glutenfrei. Um bei den Mahlzeiten das nächste nährstoffreiche Level zu erreichen, empfiehlt Ghillie James auch mal zu kombinieren: Buchweizen mit Quinoa oder Amaranth mit Couscous. Dadurch ändert sich auch Geschmack und Konsistenz von dem was einem schon bekannt ist.

Abwechslung hält gesund und vertreibt vor allem die Eintönigkeit aus der Küche. Vor allem Menschen mit Unverträglichkeiten profitieren vom Trend des Pseudogetreides. Für alle anderen beeinträchtigt es aber sicherlich nicht die Gesundheit, wenn überwiegend auf regionale Produkte zurückgegriffen wird. Auch unsere Natur bietet das was wir brauchen, dass sollten wir nicht vergessen. Jetzt bietet sich einfach nur eine weitere Möglichkeit, neue Nährstoffquellen zu nutzen.

Vor einiger Zeit haben wir schon mal ein Frühstücksrezept mit Amaranth veröffentlicht, das sich besonders gut für eine basenreiche Ernährung eignet. Im herzhaften Bereich fangen wir jedoch mal ganz unkompliziert mit unserem Lieblings(pseudo-)getreide an. Couscous ist im Handumdrehen zubereitet und kann mit so gut wie allem kombiniert werden. Besonders süße und herzhafte Aromen lassen sich gut mit den feinen Körnern kombinieren.

 

Rezept: Couscous-Salat mit Kürbis

Zutaten

  • Einfach Couscous Salat mit Gemüse400 ml Hühner- oder Gemüsebrühe
  • 300 g Couscous
  • 25 g Mandeln
  • 25 g Rosinen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Limette
  • 1 bis 2 Karotten
  • 400 g Kürbis
  • halbes Bund Salbei
  • 150 g Schafskäse
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Brühe aufkochen. Den Couscous in eine geeignete Schüssel geben und mit kochender Brühe übergießen. Abdecken und für fünf Minuten quellen lassen.
  2. Kürbis und Karotten in mundgerechte Stücke schneiden und in einem Topf bissfest garen. Salbei fein hacken und zum Gemüse geben, alles mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.
  3. In einer Pfanne Mandeln leicht anrösten und danach grob zerhacken.
  4. Den Saft der Limette mit Olivenöl verrühren und zum Couscous geben. Dabei mit einer Gabel den Couscous auflockern. Das Gemüse sowie die Rosinen untermengen und zerbröselten Schafskäse dazugeben.

Zubereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Inspirationsquelle: Amazing Grains von Ghillie James, Neuer Umschau Buchverlag, 2013

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