Smoothie aus Heidelbeeren und Estragon

Rezept für eine gesunde Erfrischung

Fruchtig und erfrischend: ein gut gekühlter Smoothie schmeckt besonders bei heißen Temperaturen sehr lecker. Und da jetzt auch Beerensaison ist, gibt es hier ein Smoothie Rezept mit Heidelbeeren. Je nach Geschmack eignen sich natürlich auch andere Beeren hervorragend für den gesund-bunten Drink.

 

Rezept: Heidelbeersmoothie mit Estragon

Zu beachten: Zum süßen wurde in diesem Rezept Agavendicksaft verwendet, es eignen sich aber auch je nach Geschmack Honig, Ahornsirup oder brauner Zucker.

Zutaten

  • 1Kg Heidelbeeren (oder Beeren nach wahl)
  • 2 Biolimetten
  • 1 Bund Estragon
  • 300 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 100-120 ml Agavendicksaft
  • 750g Joghurt 3,5% Fett
  • 12 Eiswürfel

Zubereitung

  1. Beeren putzen und grob zerkleinern. Limmettenschale abreiben und den Saft der Limetten auspressen, dann die Estragonblättchen von den Stielen zupfen.
  2. Beeren, Limettenschale sowie –saft, Estragon, Orangensaft sowie das Süssungsmittel der Wahl in Rührbecher geben und fein pürieren. 2/3 vom Beerenpüree mit Joghurt und Eiswürfeln in den Mixer geben und nochmal pürieren.
  3. Smoothie am besten in vorgekühlte Gläser füllen, anschließend mit dem aufgespartem Beerenpüree garnieren. Nach belieben mit Estragon und Beeren dekorieren.

Zubereitungszeit: 10 Minuten

Ernährung: Vegetarisch

Diät Tags: Kalorienarm, low carb

Portionen: 8

Über die Heidelbeere

Genauer gesagt geht es um die Waldheidelbeere, die wiederum als Blau-, Schwarz-, Wild-, Wald-, Bick- oder auch als Heubeere bezeichnet wird. Leider kommen immer weniger wild wachsende Waldheidelbeeren in der Natur vor. Schade, denn bei der Waldvariante ist der Anteil an Nährstoffen höher, das Fruchtfleisch ist dunkler und schmeckt auch aromatischer als bei Kulturheidelbeeren. Auch für den Anbau im eigenen Garten stehen lediglich Kulturpflanzen zur Verfügung. Aber dennoch kann ein Eigenanbau sehr sinnvoll sein. Denn die abgepackten Beeren im Supermarkt haben meist lange Transportwege hinter sich und sind vor mehreren Stunden oder sogar Tagen geerntet worden. Für das Selbst-Züchten spricht auch der einfache Anbau, denn Heidelbeeren benötigen wenig Platz und gedeihen auch in Kübeln – Ideal also für Terasse oder Balkon.

Heidelbeeren in einer SchüsselWann Erntezeit ist, erkennt man an den Stielansätzen. Diese färben sich nämlich auch blau, außerdem lassen sich reife Beeren leicht vom Stiel lösen. Frisch geerntet halten die blauen Vitaminbomben bis zu 2 Tage im Kühlschrank. Heidelbeeren sind tatsächlich ein richtiger Gesundheitsbooster, da nur Gutes drin steckt: Anthocyane geben den Beeren nicht nur ihre charakteristische blaue Färbung, sondern haben auch eine antioxidative wie auch entzündungshemmende Wirkung. Der Mix aus B-Vitaminen, Vitamin A, C und E sowie Beta-Carotin, Magnesium und Mineralstoffen tun besonders der Haut gut und schützen sie vor Zellschäden. Beispielsweise unterstützt Vitamin C den Aufbau von Bindegewebe. Auch bei Herz-Kreislauferkrankungen wird den Blaubeeren ein heilende Kraft nachgesagt.

Im getrockneten Zustand helfen Heidelbeeren aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts besonders bei Magenbeschwerden und Durchfällen. Jedoch kann ein übermäßiger verzehr von frischen Beeren abführend wirken, hier also nichts verwechseln!

Quelle: Das Beerenbuch, Sigrid oldendorf-Caspar 2009, Pala-Verlag.

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